Die Pfarrkirche von St. Peter im Schwarzwald
Gleich welchen Weg Sie nach St. Peter wählen. Sobald sich Ihnen der Blick auf unser schönes Schwarzwaldorf öffnet, können Sie einen ersten Blick auf unsere Pfarrkirche werfen.Eingebunden in das Rechteck der Klosteranlage erhebt sich die in den Jahren 1724-1727 errichtete Barockkirche, fast majestätisch über unser Dorf. Für den Bau verantwortlich zeichnete der Voralberger Baumeister Peter Thumb.Er schuf einen Kirchenbau, der in die Stilstufe der spätbarocken Baukunst um 1700 einzureihen ist. Der Innenraumeindruck wird durch die weiß gestrichenen Flächen dominiert. Fresken und Altäre dagegen wirken eher ergänzend. Dieses Haus Gottes wurde dem Heiligen Petrus geweiht. Der Apostel ist unser Schutzpatron und somit Fürsprecher unserer Pfarrgemeinde. Zum ersten Male betrachten können Sie den Apostel bereits vor Eintritt in die Kirche. Seine Statue findet sich an der Kirchenfassade. Schon kurz nach Betreten der Kirche wenden sich die Augen des Betrachters unweigerlich dem Hochaltar zu. Dieser Altar besitzt 8 Wechselbilder, die dem Kirchenjahr entsprechend ausgetauscht werden. Die Kirche wurde als Kloster- und Gemeindekirche erbaut. Dies ist sehr gut erkennbar am großen Chorgitter, welches den vorderen Teil der Kirche, den sogenannten Chorraum (früher den Mönchen vorbehalten !) vom größeren Teil, der Gemeindekirche abtrennt. Während die Benediktinermönche im sogenannten Chorgestühl im Chorraum beteten, war dem Kirchenvolk von St. Peter mit dem Sebastianaltar (rechte Seite) ein eigener Gemeindealtar mit Tabernakel zugedacht. Auf der linken Seite vom Kirchenschiff gesehen, befindet sich der Marienaltar mit Reliquienschrein. Auffallend ist der lichtdurchflutete Kircheninnenraum. Dies wird begünstigt durch die Bauweise der Kirche, deren Seitenkapellen den Einbau großer Fensterflächen ermöglichten.Die künstlerische Ausgestaltung der Kirche baut auf verschiedenen Zyklen auf. Beispielhaft erwähnt seien hier die Gruppe der Petrus Bilder. Gleich 25 mal ist der Apostel an der gewölbten Decke im Langschiff und über den Seitenemporen dargestellt. Diese biblische Bilderwelt entstand erst nach Einweihung der Kirche, im Zeitraum von 1727 bis 1733. Am Hochaltar selbst sehen Sie den Schutzpatron unserer Kirche als lebensgroße Figur, mit den Schlüsseln zur Himmelspforte abgebildet.Der Taufstein den Sie in der Abbildung sehen, wurde ungefähr drei Jahre nach Fertigstellung der Kirche, im Jahre 1730 von Christian Wenzinger geschaffen. Für eine große Anzahl Bürger unseres Dorfes, beginnt mit der Taufe über/an diesem Taufstein, die Zugehörigkeit zur Gemeinschaft der Katholischen Kirche. So gesehen ist die Pfarrkirche nicht nur Heimat und Gotteshaus für unsere Pfarrgemeinde. Für viele Christen steht diese Kirche für einen Anfang mit Gott, für ein Ja-Wort, das die Eltern stellvertretend für ihre Täuflinge sprechen. |





Gleich welchen Weg Sie nach St. Peter wählen. Sobald sich Ihnen der Blick auf unser schönes Schwarzwaldorf öffnet, können Sie einen ersten Blick auf unsere Pfarrkirche werfen.
Für den Bau verantwortlich zeichnete der Voralberger Baumeister Peter Thumb.
Auffallend ist der lichtdurchflutete Kircheninnenraum. Dies wird begünstigt durch die Bauweise der Kirche, deren Seitenkapellen den Einbau großer Fensterflächen ermöglichten.
Am Hochaltar selbst sehen Sie den Schutzpatron unserer Kirche als lebensgroße Figur, mit den Schlüsseln zur Himmelspforte abgebildet.